Ein treuer Begleiter der Menschheit: die Kopflaus

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Das winzige, im wahrsten Sinne des Wortes unscheinbare Tierchen fühlt sich nur auf der menschlichen Kopfhaut wirklich wohl und fristet dort ein eher unauffälliges Dasein. Alle 2-3 Stunden zapft die Laus mit ihrem Stech-Saugrüssel die unter der Haut gelegenen kleinen Blutgefäße an, trinkt ein paar Tropfen und ist ansonsten recht harmlos. In unseren Breiten überträgt die Kopflaus kaum Krankheiten, allein der durch die Stiche ausgelöste Juckreiz macht auf den ungebetenen Gast aufmerksam.

shutterstock_192146129_devil79sd-Über die menschliche Kopflaus zirkulieren allerhand irrige Vorstellungen. Dieser ausschließlich auf den Menschen und dort nur auf die Kopfhaut spezialisierte Parasit springt nicht, fliegt nicht und überlebt fernab der Kopfhaut nicht länger als einen Tag.

Im Laufe des doch recht kurzen Lebens von maximal 30 Tagen legt eine Kopflaus ca. 150 bis 300 Eier, die mit ihrer Chitinhülle fest an den Haarschaft geklebt werden. Nach 7-8 Tagen schlüpfen die Larven und über mehrere Larvenstadien hinweg entwickelt sich schließlich die “erwachsene” Laus.

Larven wechseln weder den Wirt, noch legen sie Eier, die Übertragung von einer Kopfhaut auf die nächste geschieht nur durch direkten Haar-zu-Haar-Kontakt. Und nur ausgewachsene Läuse sind dazu in der Lage. Eine Übertragung durch Gegenstände (Kämme, Bürsten, Mützen) gilt als sehr unwahrscheinlich.

Bei der Verbreitung von Parasiten spricht man übrigens nicht von Infektion (ist auf Viren oder Bakterien beschränkt), sondern von “Infestation”.

Wieder zurück zur Menschheit: seit es die Laus gibt, versucht der Mensch, sie loszuwerden. Bisher war dieses Bemühen nicht von Erfolg gekrönt. Alle Jahre wieder kommt es auch in den höchst entwickelten Ländern zu Kopflausbefall. Bevorzugt betroffen sind Kinder im Alter von 3-11 Jahren, also die Kindergarten- und Volksschulgeneration. Und Mädchen werden etwa 3x so häufig befallen wie Buben. Wie das?

Mädchen tuscheln mehr als die Jungs, stecken also öfter die Köpfe zusammen. Sagt man. Die Laus hat wohl den Beweis für dieses Gerücht erbracht. shutterstock_146100773_-Poznyakov

Kopflausbefall hat mit mangelnder Hygiene rein gar nichts zu tun. Dies wird allenthalben immer wieder einmal unterstellt, deshalb gilt “Kopflausbefall” immer noch als Tabuthema.

Was tun, wenn Verdacht auf Kopflausbefall besteht?

  1. Keine Panik. Feststellen, ob das Kind (meist handelt es sich um Kinder aus dem Kindergarten oder aus der Volksschule) tatsächlich betroffen ist. Das geht so:Wenn das Kind tatsächlich Kopfläuse hat, muss jedes Familienmitglied in gleicher Weise untersucht werden, um mögliche weitere Infektionsquellen auszuschließen.
  2. Haare mit normalem Shampoo waschen, danach die Haare mit einer Pflegespülung einschäumen. Nun die Haare Strähne für Strähne mit einem Lauskamm durchkämmen und auf einem Tuch ausstreichen. Auf dem Tuch kann man die Läuse sehen.
  3. Behandlung: Gebro Pharma vertreibt ein lange bewährtes Produkt, das auf rein physikalischem Weg die Kopfläuse und deren Eier (Nissen) beseitigt. NYDA® gegen Läuse und Nissen!NYDA® express 50ml
  4. Die neueste Entwicklung von NYDA® heißt NYDA® express Pumpspray mit nur mehr 10 Minuten Einwirkzeit! Das Produkt ist in jedem Alter einsetzbar, geeignet für Schwangere und Stillende und wissenschaftlich geprüft!
  5. Kaufen Sie eines der bewährten Kopflausmittel in der Apotheke und lassen Sie sich genauestens über die richtige Anwendung dieses Mittels unterrichten. In der Packungsbeilage ist noch einmal die Anwendung erörtert, diese Empfehlungen sind unbedingt zu befolgen, um die Kopfläuse auch tatsächlich zu eliminieren.

Medizinprodukt: Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker. GCB.HP.NYD190502

 

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