7. März: Tag der gesunden Ernährung

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Ungesunde Ernährung kann die Entstehung von Krankheiten begünstigen. Vor allem in der Entwicklung von Herz-Kreislauferkrankungen spielt der Speiseplan, zusammen mit anderen „Lebensstilfaktoren“ wie Rauchen, Bewegung und Stress, eine wichtige Rolle.

set of food with healthyl fats and omega-3

Auf der anderen Seite ist es möglich, den weiteren Verlauf einer solchen Erkrankung durch die Umstellung auf eine gesunde Ernährung positiv zu beeinflussen. Manchmal kann durch eine konsequente Änderung des Lebensstils sogar auf Medikamente verzichtet werden, wenn keine weiteren Risikofaktoren bestehen.

Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen, zum Beispiel Diabetes Typ 2, ist die „Mittelmeerdiät“ ans Herz zu legen – sie besteht vor allem aus Obst, Gemüse, Olivenöl, Hülsenfrüchten, Cerealien, Fisch und moderatem Rotweinkonsum. In einem Vergleich verschiedener Ernährungsformen konnte diese Diät den Langzeit- und Nüchternblutzucker bei Diabetikern am besten senken.

Für Hypertoniker, also Personen mit einem erhöhten Blutdruck, empfiehlt es sich den Salzkonsum zu reduzieren. Kombiniert man die salzreduzierte Kost mit der speziell für Hypertoniker entwickelten „DASH- Diät“ (Diät-basierter Ansatz zum Stopp von Hypertension), kann der Blutdruck noch weiter gesenkt werden. Die DASH-Diät verzichtet weitgehend auf rotes Fleisch, Süßigkeiten und gesüßte Getränke. Basis dieser Diät sind stattdessen Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Geflügel, Fisch und Nüsse.

Ein Weg, um den Cholesterinspiegel im Blut positiv zu beeinflussen, ist die „Portfolio-Diät“: die bereits oben erwähnte fettarme, Gemüse-basierte Kost wird hier durch den verstärkten Konsum von Pflanzensterinen und ungesättigten Fettsäuren (z.B. aus Nüssen und pflanzlichen Ölen), sowie quellbaren Ballaststoffen (z.B. aus Haferkleie oder Flohsamenschalen), ergänzt.

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